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DO IT YOURSELF von Maria Rühmer

DIY ist im Trend. Do-it-yourself gibt es für den Handwerker zum Gemüsezüchter und natürlich auch für naturnahe Kosmetik. Gerade in Zeiten vermehrter Meldungen über die Schädlichkeit der mikroskopisch kleinen Plastikpartikel aus Zahnpasta, Peeling und Co greifen die Kunden vermehrt zu Naturkosmetik oder befragen ihre Großmütter nach Tipps und Tricks für selbst produziertes, abseits von Marmelade, milchsaurem Gemüse und klassischen Kochrezepten.
Maria Rühmer nimmt sich dem Trend des DIY vor allem in Sachen Kosmetik an. Ausführlich erklärt sie den Zusammenhang von pflegenden und reinigenden Mitteln. Die größten Hersteller der Supermarktkosmetik sind nicht umsonst auch die umsatzstärksten Produzenten von Waschmittel und Putzhilfen. Die Grundzutaten sind dort wie da dieselben!

Was Dich in diesem Buch an Wissen und Ideen erwartet!

Wie über 90 % der Käufer auf Amazon berichten und mit 5 Sternen bewerten, liefert das Buch der 111 Geheimtipps, nicht nur Informationen zu den Inhaltsstoffen, sondern auch Anwendungsgebiete und Querverweise.
Ein Überblick über die Zutaten, die meisten davon hat man sowieso zu Hause, lässt schon erahnen, wie einfach es eigentlich ist, natürliche, umweltverträgliche Pflege und Putzmittel herzustellen. Abfallvermeidung und Ressourcenschonung bleiben damit keine Schlagworte.
Von der Gesichtsmaske über Lippen- und Augenpflege bis Haarshampoo und Zahnpasta reicht das Repertoire der Kosmetik. Badesalze und Body Butter, sowie Peelings runden diesen Themenbereich ab. Der Reigen der Putzmittel wird eröffnet mit Allzweckvarianten und ergänzt durch Spezialprodukte wie Geschirrspülmittel, Weichspüler oder Fleckenentferner. Auch Raumspray und Schuhcreme werden erklärt und mit Rezepturen vorgestellt.

Sanfter Einstieg, um erste Rezepte selbst zu testen.

Da Essig hauptsächlich für Reinigung von Einrichtung und Wohnung verwendet wird, findet dieser hier nicht weiter Beachtung. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Essigessenz auch Kalkrückständen perfekt den Garaus machen kann und neben Fenstern und Badezimmer, als Bodenmittel sogar Ameisen fernhält.
Natron, Aloe Vera als Feuchtigkeitsspender sowie Kokosöl sind sicher im Haushalt vorhanden und können zur Herstellung von Kosmetik herangezogen werden. Der Austauschzucker Xylit ist mittlerweile auch in vielen Küchen zu finden. Süß wie Zucker aber weit gesünder für die Zähne findet er vor allem in natürlichen Zahnpflegeprodukten Anwendung.
Wer einen Kräutergarten sein Eigen nennt, hat sicherlich auch Lavendel gepflanzt. Kamille ist ohnehin beliebt bei vielen Hobbygärtnern. Kakao- und Sheabutter soweit es im örtlichen Supermarkt oder der Apotheke nicht erhältlich ist, wird online angeboten. Und damit ist neben ätherischen Ölen, Bienenwachs, Kernseife und Zitronensäure die Liste der vorgestellten Hauptzutaten auch schon komplett.

Auch für Fortgeschrittene ein unverzichtbarer Ratgeber.

Da Maria Rühmer weder Medizinerin noch Kosmetikerin ist, legt sie viel Wert darauf keinerlei gesundheitsfördernde Tipps zu geben, oder gar Garantien. Sie schreibt einzig aus ihrem persönlichen Erfahrungsschatz und der Freude am DIY Prinzip.

Erfrischend ist zum Beispiel ihre Salbei-Joghurt Maske:
1 Esslöffel kleingehackter Salbei (frisch aus dem eigenen Kräuterbett) und 1 Esslöffel Naturjoghurt verrühren und großflächig im Gesicht auftragen. Augenpartie und Mund dabei aussparen. Nach 10 bis 15 Minuten Einwirkzeit mit lauwarmem Wasser abnehmen.

Lippenpeeling mit Minze:
2 Teelöffel feinkörniges Salz mit 1 Tropfen Minzöl und 3 Teelöffel Olivenöl vermischen. Sanft einmassieren. Rückstände nach ein paar Minuten entfernen.

Zitronen-Lavendel-Wasser gegen unreine Haut:
40 ml klaren Schnaps ohne Eigengeschmack mit 60 ml Rosenwasser und je 6 Tropfen ätherischem Öl von Zitrone und Lavendel in einem verschließbaren Glas schütteln. Mit einem Wattebausch nach dem Abschminken noch einmal außer Augen- und Mundpartie nachwischen. Jegliche Rückstände werden abgenommen und die Haut porentief rein.

Zahnpasta besonders schonend und gesund für angegriffenes Zahnfleisch:
5 Esslöffel Kokosöl mit 3 Teelöffel Natron und je einer Prise Xylit sowie gemahlenem Kurkuma mischen. Funktioniert am besten im Wasserbad, da Kokosöl erst ab 25 Grad flüssig ist. Wem der Geschmack zu salzig ist, der kann mehr Xylit zugeben und für Frische im Atem noch 1 oder 2 Tropfen Minzöl. Geringe Mengen mit einer sanften Zahnbürste verwenden. Im Sommer eventuell im Kühlschrank aufbewahren.

Klare Kaufempfehlung für alle, die sich aus der Umklammerung der hochtechnologisierten Industrie lösen möchten!

Schon beim Lesen der verschiedenen Rezepturen steigt die Lust auf das Ausprobieren der verschiedenen Cremes, Peelings oder Lotionen. Immer wieder auch mit Tipps versehen, welche anderen ätherischen Öle für geänderte Düfte herangezogen werden können.
Einmal ein Body Mousse mit einfachen Handgriffen und Zutaten selbst hergestellt und den eigenen Körper damit verwöhnt, wird man die intensiven, industriellen Duftkomponenten nicht mehr kaufen wollen. Bereits fertige Produkte können mit wenig Aufwand nochmal abgeändert werden, wenn zu viel oder zu wenig Fett, Duft oder Schleifpartikel vermischt wurden. Alleine darum macht es Spaß den Selbstversuch zu wagen und anzufangen mit Eigenkreationen zu experimentieren.

Buchvorstellung: Your Skin: Naturkosmetik für Haut und Haar

Wir verbringen sehr viel Zeit mit unseren Haaren. Wir richten die Haare im Spiegel, wir kämmen uns, wir sitzen beim Friseur, ärgern uns über die ersten grauen Härchen und rasieren unsere Beine – zumindest tue ich dies, und wohl auch die allermeisten Frauen. Am 4. März 2019 ist das Buch mit dem Titel Naturkosmetik für Haut und Haar von der Autorin Sophie Thompson erschienen. Auf 144 Seiten erklärt die Autorin, was die Frau beim Thema der Effektiven Haar- und Hautpflege beachten muss. Die Umwelt und den Organismus so wenig wie möglich belasten, das ist das Ziel der engagierten Autorin. Der Verzicht auf Plastik und Chemie kann ein Gewinn sein, denn das Wohlfühlergebnis mit glänzenden und voluminösen Haaren kann sich sehen lassen. Das Haar vor dem Verlust der Feuchtigkeit schützen, das wird mit den pflegenden Substanzen aus der Natur und den Tipps aus dem Buch leicht. Die Sonne hat auch ihre Schattenseiten, denn die Haare leiden unter der zu langen Sonneneinstrahlung. Vitalstoffe aus der Natur geben den Haaren Schritt für Schritt die verloren gegangene Elastizität zurück. Im März 2019 ist das Buch bei der ZS Verlag GmbH erschienen (978-3-89883-860-3), wirkungsvollen Essenzen tragen dazu bei, die Haare zu regenerieren.

Stress im Alltag ist Stress für die Haare

Im Alltag fehlt oft die Zeit für die fachgerechte Haarpflege, das Ergebnis wird schnell sichtbar. Your Skin: Naturkosmetik für Haut und Haar möchte den Wunsch nach mehr Zeit für die natürliche Pflege der Haare unterstützen. Wer sich die Zeit zum Pflegen der Haare nimmt, erhält pure Haarpflege ohne belastende Zusatzstoffe. Trockene Haare oder fettige Haare sind ein Problem, das mit der Naturkosmetik sanft behandelt werden kann. Im Buch wird geschildert, wie sich Schönheitsrezepturen selbst herstellen lassen und die Haare zu neuem Leben erwecken. Geschmeidige Haare lassen sich schnell in die Realität umsetzen, wenn die Naturpflegetipps aus dem Buch angewendet werden und die Ernährung umgestellt wird. Stressfaktoren abbauen und Zeit für die Haarpflege aufbauen, das sind die Türöffner zum Erfolg bei der sanften Haarpflege.

Fazit

Zeitmangel führt oft dazu, dass die Haare zu heiß geföhnt werden und die Haare dadurch geschädigt werden. Your Skin: Naturkosmetik für Haut und Haar regt dazu an, sich wieder mehr Zeit für sich selbst zu nehmen und die Haare regelmäßig natürlich zu pflegen, damit sie weder zu trocken noch zu fettig sind. Umwelt und Organismus werden weniger belastet, weil die Zutaten so ausgesucht werden, dass auf belastenden Zusatzstoffen verzichtet wird. Auf 144 Seiten zeigt die Autorin, wie man die Haare pflegen kann, ohne die Umwelt nennenswert zu belasten. Die Ideen der Autorin werden so detailgetreu geschildert, dass auch Einsteiger besser mit dem Pflegen der Haare klarkommen.

Nicht ohne mein Salz durch ein schönes Leben – Tolles Buch

Ärzte glauben ihren Patienten nicht

Viele halten Salz für extrem gefährlich und glauben, durch eine Reduktion des NaCl würden sie dafür Sorge tragen, dass das Leben gesünder wird. Leider ist dies nicht so und nicht selten leiden gerade Menschen, die Salz auf ihrem Speiseplan reduzieren oder ganz streichen unter den typischen Volkskrankheiten wie Diabetes Typ II und Bluthochdruck. Auch ich war einer dieser Menschen, die glaubte mit weniger Salz meinen Körper etwas Gutes zu tun. So vermied ich die kleinen, weißen Körner genauso wie Zucker und trotz des Verzichts von beiden litt ich unter Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck. Natürlich wusste ich lange Zeit nicht, weshalb es mir so schlecht ging. Trotz Sport, einer vermeidlich gesunden Ernährung und ausreichend Schlaf, ging es mit mir nicht bergauf, sondern es war eine regelrechte Talfahrt. Der Zeiger auf der Waage schob sich immer mehr und vor allem bedrohlich zur rechten Seite. Die konsultierenden Ärzte schenkten mir meist nur ein müdes Lächeln, wenn ich ihnen von meinen Verzicht auf Salz, Fett und Co. erzählte. Sie glaubten mir nicht! Sie konnten sich einfach nicht vorstellen, dass ein Patient die Wahrheit spricht. Denn die vielen Studien der letzten Jahrzehnten mussten doch stimmen und die Experten konnten sich nicht irren. Wer Salz vermied, der hatte auch keine Probleme mit der Gesundheit, so lautet leider die Meinung vieler Ärzte.

Das Buch von James DiNicolantonio räumt auf

Nach einer regelrechten Odyssee von Terminen bei verschiedenen Ärzten verzweifelte ich schier und wollte schon aufgeben, als ich eines Tages mit einer Heilpraktikerin ins Gespräch kam. Die gab mir nicht nur gute Ratschläge und Tipps mit auf dem Weg zur Gesundheit, sondern auch eine Buchempfehlung des Autor James DiNicolantonio „Der Salz Irrtum“ mit auf dem Weg. Nach anfänglicher großer Skepsis dachte ich mir, dass es sicherlich nicht schaden würde, wenn ich mir dieses Buch kaufen. Also bin ich in die nächste Buchhandlung meines Vertrauens und habe mir das Buch gekauft. Am Abend, als ich Ruhe fand und die Kinder im Bett lagen, nahm ich das Buch mit 288 Seiten und begann zu lesen. Da ich nicht unbedingt die Leseratte schlecht hin bin, habe ich drei Tage benötigt, um das Buch durchzulesen. Wie gesagt, für meine Verhältnisse nicht schlecht. In den ersten Seiten des Buches schilderte der Autor anschaulich, weshalb es immer wieder große Irrtümer gibt. Diese Irrtümer werden plausible anhand von nachvollziehbaren Beispielen dargestellt. Eine interessante These ist beispielsweise, weshalb der Körper bei Salzverzicht insbesondere großen Heißhunger auf Kohlenhydrate jeglicher Form entwickelt und es dadurch zur gefährlichen Adipositas kommen kann.

Man wird auch überrascht, wo doch überall Salz drin ist. Klar, wir begegnen Salz auch außerhalb der Küche im Alltag. Wir streuen es im Winter auf die Straße, erfreuen uns an Salzlampen oder genießen am Strand den Duft frischer, salziger Meeresluft.

Das 5-Phasen-Prinzip mit Unterstützung angewandt

Die Schilderung von James DiNicolantonio sind erschreckend insofern, dass fast alle wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte im Zusammenhang zwischen Salz und Erkrankungen wie Diabetes, Herzerkrankungen und Nierenerkrankungen sich absolut widerlegen lassen. Insbesondere der Part mit der Herzfrequenz verdeutlicht für mich, dass ich bisher alles falsch gemacht habe. Nach drei Tagen jedenfalls kam ich zur Erkenntnis, dass ich mein Leben umkrempeln musste. Da mir bisher kein Arzt so richtig geholfen hatte, dachte ich mir, dass 5-Phasen-Prinzip des Autors auszuprobieren. So ganz ohne Hilfe wollte ich es aber nicht wagen, deshalb machte ich einen Termin bei meiner Heilpraktikerin. Diese unterstützte mich bei dem 5-Phasen-Programm, indem ich lernte, auf was genau ich achten musste. In dem Buch wird dies genau geschildert! Gut finde ich, dass die Erzählungen des Autors für jeden sehr verständlich zu lesen und zu verstehen sind. Selbst Menschen, mit wenig medizinischen Grundkenntnissen werden dies Buch und deren Inhalt verstehen und lieben lernen. Natürlich ist es an mancher Stelle des Buches schwer, bestimmte Thesen die James DiNicolantonio aufstellt, nachzuvollziehen. Schließlich bin ich jahrzehntelang einen Irrglauben aufgesessen, den ich natürlich Glauben geschenkt habe. Wie so viele andere Menschen auch, verlasse ich mich auf die klassische Medizin. Leider bin ich deshalb nicht gesund, sondern krank geworden.

Das Buch hat mein Leben zum Positiven verändert

Sie wollen sicherlich wissen, ob mir das Buch geholfen hat! Nachdem ich nun einige Wochen durch die 5-Phasen-Schritte gegangen bin, blieben Heißhunger & Co aus und ich wurde von Woche zu Woche schlanker, fitter und insgesamt fideler. Ich machte wieder mehr Sport, nahm aktiver am Leben teil und war vor allem nicht mehr so quälend müde. Alles in allem nahm ich ohne eine Diät zu machen, innerhalb von vier Wochen 6 kg ab und fühlte mich sauwohl. Meine Umgebung machte mir Komplimente und ich selbst betrachtete mein Spiegelbild wieder ganz gerne. Vorher vermied ich es, mich im Spiegel zu betrachten. Fazit ist, dass ich das Buch „Der Salz Irrtum“ von James DiNicolantonio uneingeschränkt empfehlen kann und ich bis heute sehr froh bin, dass meine Heilpraktikerin mir es empfohlen hat. Ich würde mich freuen, wenn es auch Mediziner lesen und sich ihre Meinung dazu bilden würden. Vielleicht wäre der Eine oder Andere dabei, der seine Grundsätze wie „Salz macht Bluthochdruck“ oder „Salz schadet dem Herzen“ mal überdenken würde.

Zur Leseprobe des Verlags.

´Beauty from The Inside Out: Makeup*Wellness*Confidence´

Der Titel des 2017 im Chronische Verlag erschienenen Buches von Bobbi Brown, einer Beuatyikone mit langjähriger Erfahrung als Make-up Artist und einer international erfolgreichen Make-up-Linie, hat sofort mein Interesse geweckt.Nachdem ich einige ihrer vorangegangenen Bücher ´The Makeup Manual´(2008), ´Beauty Rules(2010) und ´Pretty Powerful´(2010) gelesen habe, war ich mir unsicher, ob ihre neuste Veröffentlichung noch neue Ansätze bietet, oder lediglich eine Variante der vorherigen Veröffentlichungen darstellt.

Inhalt

Auf 224 Seiten legt Bobbi Brown ihr Konzept für strahlende Schönheit dar: Aktive Pflege, die richtige Ernährung, Sport und Wellness sollen zu strahlender Schönheit von innen heraus führen.Neben Tipps zu Ernährung, körperlicher Aktivität und bewährten Hautpflegeroutinen enthält das Buch Makeup Looks zum Nachschminken und Empfehlungen zu Schönheitsbehandlungen, die den inneren Glow noch zu verstärken versprechen. Inspirierende Bilder und beigefügte Ratschläge anderer Experten runden das Werk ab, das I-Tüpfelchen in Sachen Motivation zur Umsetzung sind aber die enthaltenen Make-Overs, die zur Inspiration dienen. Neben Tipps zur Verbesserung des Äußeren fügt Bobbi Brown ihrem Buch Empfehlungen zu Yoga und Achtsamkeit bei, die helfen sollen, die Schönheit auch auf Inneres zu vertiefen und zu fördern.

Mein Fazit

Im Vergleich zu Browns vorherigen Veröffentlichungen bietet dieses Werk interessante neue Ansätze, die über die typischen Tricks für dekorative Kosmetik hinausgehen. Ich war positiv überrascht, dass im Buch tatsächlich viel auf Wellness und inneres Wohlbefinden als Quelle der Schönheit eingegangen wird, wodurch gegenüber seinen Vorgängern deutlich aktueller ist. Dieses Konzept lässt das Konzept tiefgründiger und authentischer wirken und zeigt eine neue Dimension von Schönheit, die in allen Menschen gleichermaßen vorhanden ist oder sein kann. Das Buch ist definitiv für diejenigen zu empfehlen, die einen Rundum-Guide zum Thema Wohlbefinden und Schönheit suchen und nicht auf mehrere Quellen zurückgreifen wollen. Allgemein war das Leseerlebnis angenehm und vor allem inspirierend- meiner Meinung nach ein gelungenes Buch, das über die gewohnten Schönheitstipps hinausgeht.

´Face Paint´- Die Geschichte der Schönheit

Passend zum Hintergrund von Book of Beauty möchte ich euch heute den ersten Gegenstand meiner Buchrezensionen vorstellen. Eine meiner größten Inspirationen in Sachen Beauty ist die in London lebende Lisa Eldridge. Sie ist als Make-up Artist für Stars und Fashion Shows tätig und lässt durch ihren Blog und ihre Präsenz in sozialen Medien ihre Publikum an ihren Erfahrungen teilhaben. Mit dem Know-How einer Expertin teilt Lisa Tutorials und Empfehlungen mit ihrer Zuhörerschaft und zeigt auf ihrem YouTube Kanal, wie ihre Looks auch für Nicht-Experten nachzuschicken sind. Zu ihren großen Karriereschritten zählt die Veröffentlichung einer Vintage inspirierten, exklusiven Schmuckkollektion sowie eine eigene Lippenstiftlinie, die aus ihren Erfahrungen und Ansprüchen als Make-Up Artist entstand.

2015 wagte Eldridge einen weiteren Schritt ihrer Karriere, ihr erstes Buch mit dem Titel ´Face Paint: The Story of Makeup´erschien im Verlag Abrams New York. Das buch wurde nach kurzer Zeit zum New York Times Bestseller, wodurch Lisa Eldridge an Bekanntheit gewann. Das Buch war mir schon einige Male im Urlaub in Großbritannien und Amerika aufgefallen, als ich dort in Buchhandlungen auf der Suche nach Reisesouvenirs war. Das Interessante Cover und die bekannte Autorin hatten sofort meine Neugier geweckt und bei meinem letzten Aufenthalt in London konnte ich nicht mehr anders, als es zu kaufen. Gelesen habe ich das Buch in der Originalsprache Englisch, obwohl es mittlerweile auch als deutsche Version erhältlich ist.

Inhalt

Im Gegensatz zu vielen von Beautyinsidern verfassten Werken findet man in Lisa Eldriges Buch nicht den gewohnten Aufbau aus Erklärungen, Anwendungsbeispielen und Looks zum Nachschminken, sondern wird über den Verlauf des Buchs durch die Geschichte dekorativer Kosmetik geführt.´Face Paint´umfasst 60.000 Worte und ist in zwei Teile mit je drei Kapiteln gegliedert. Obwohl das Buch die Geschichte der Kosmetik behandelt, ist es nicht chronologisch aufgebaut, sondern folgt vielmehr Themengebieten.

Im ersten Teil des Buches mit dem Namen ´The Ancient Palette´fasst Eldridge die Entwicklungen von prähistorischer Kosmetik über Kosmetik in der klassischen Antike, verschiedenen Dynastien und im alten Ägypten zusammen. Die Informationen gliedert sie hierbei in drei Kapitel, die nach Farben benannt sind. In ersten Kapitel mit dem Namen ´Red´werden Lippenfarben und Rouge aus verschiedenen roten Farbpigmenten und deren Herstellung betrachtet. Im zweiten Kapitel, das unter dem Titel ´White´steht, beschäftigt sich Eldridge mit weißer Farbe und Bemalung als Schönheits- und Statussymbol in verschiedenen Kontexten. Im finalen Kapitel des ersten Teils, ´Black´geht sie besonders auf Augenkosmetik und die Bedeutung der Farbe für die Frau ein.

Der zweite Teil des Buches steht unter dem Titel ´The Industry of Beauty´und bildet die Entwicklung dekorativer Kosmetik von der Kommerzialisierung des Rouges im 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart ab. Das erste Kapitel dieses Teils,´Media and Motivation´geht auf die Entstehung und besonders die Verbreitung von Schönheitsidealen ein. Das zweite Kapitel trägt den Namen ´History in your Handbag´und beschäftigt sich mit den Schönheitsessentials wie Mascara, Lidschatten und Lippenstift und vielem mehr und deren Entwicklung zu ihrem heutigen Status. Darüberhinaus werden fünf der bekanntesten Kosmetikmarken in ihren Anfängen und Erfolgsgeschichten beschrieben. das letzte Kapitel des Buches ´The Bleeding Edge´taucht in die schon immer bestehende Verbindung zwischen Wissenschaft und Kosmetik ein, beschreibt die Entwicklung moderner Technologien und lässt Ansätze für die zukünftige Entwicklungen im Bereich Beauty erkennen. Eldriges Buch endet mit der Diskussionsvorlage ´I want to look like you´, die feministische Sichtweisen zu dekorativer Kosmetik vorstellt und Motive hinter Make-up ergründen lässt.

Meine Meinung zum Buch

´Face Paint: The History of Makeup` hat mir sehr gut gefallen, besonders, weil es in seiner Themenwahl einzigartig ist. Es war sehr interessant, mehr über die Ursprünge heutiger Kosmetik zu ergründen und zu erfahren, wie Kosmetik in verschiedenen Epochen betrachtet und genutzt wurde. Das Buch ist absolut empfehlenswert, wenn du dich für dekorative Kosmetik, ihre Rezeptur und die Bedeutung hinter einzelnen Artikeln interessierst. Obwohl keine Tutorials enthalten sind, hat mich das Lesen des Buchs doch sehr inspiriert, Looks mit Anlehnung an vergangene Epochen zu rekreieren und diese mit meinen Schönheitsritualen zu vergleichen- definitiv einen Versuch wert.

Das bin ich – Vreni

Aber nun erst mal zu mir. Hinter dem Blog Sacramento Poetry Center stehe ich, Vreni. Ich bin 22 Jahre alt und mitten im Studium, welches mich auch zum Bloggen brachte. Ich studiere Germanistik und Kulturwissenschaften und lebe mit meinem Freund und unseren zwei Katzen in Dortmund. Ich schreibe leidenschaftlich gern, das habe ich schon immer getan, noch lange vor dem Studium. Die Freude am Schreiben fand ich kurz nach der Freude am Lesen und so waren meine Teenagerjahre von amüsanten Kurzgeschichten und erträumten Romanen geprägt.Vor mehr als einem Jahr landete ich durch einen glücklichen Zufall als Praktikantin in der Redaktion eines Lifestyle-Magazines und bekam dort die Möglichkeit, eine kleine Kolumne zu entwerfen. Der Entwurf fand recht viel Anklang in der Redaktion, aber es brauchte eine Freundin, der in der Uni zufällig mein Tagebuch in die Hand fiel, um mich zum Bloggen zu überzeugen. In besagtem Tagebuch fand sie die Kolumnenentwürfe sowie einige kritisch-analytische Beobachtungen zu meinem Umfeld und nachdem sie sich von einem herzlichen Lachanfall erholt hatte, schlug sie mir vor, meine Gedanken in einem Blog umzusetzen.

So entstand das „Poetry Center“ und dient euch zukünftig hoffentlich als informative aber auch unterhaltsame Ressource in Sachen Beauty(-bücher). Hier wird es hauptsächlich Buchrezensionen zum Thema Schönheit geben, zu gegebenem Anlass aber auch meine eigene Sichtweise zu bestimmten Schönheitsritualen und Trends. Ich hoffe ich kann euch so einen Einblick in die verschiedensten Schönheitsideale geben und euch inspirieren, die Vielfalt der Schönheit zu entdecken.

Mein neuer Blog! :)

Willkommen auf Sacramento Poetry Center, wo es zukünftig um Bücher und Beauty gehen soll, zwei Bereiche, die mich schon immer fasziniert haben, neben meiner Liebe für Sacramento (aber das ist wiederum eine andere Geschichte, die ich zu gegebener Zeit erzählen werde). Bereits als Kind war ich schon eine echte Leseratte und habe von meinen Eltern oft Kopfschütteln geerntet, weil ich kaum von unserem Bücherregal wegzubewegen war. Diese Passion zum Lesen ist über die Jahre nur noch ausgeprägter geworden und nun bin ich stolze Besitzerin eines eigenen kleinen Lesezimmers, das ich über alle Maße liebe und in dem ich einen Großteil meiner Freizeit verbringe.

Mein Interesse gilt besonders nicht fiktionalen Werken, die sich mit der Geschichte und Entwicklung der Frauen beschäftigen. Mit der Entwicklung und Veränderung des Frauenbilds über viele Epochen hinweg kamen auch die dazugehörigen Vorstellungen von Schönheit auf, denen mein Interesse besonders gilt. Welche Merkmale allgemein als schön befunden wurden, sagt viel über den Geist der Zeit und die Stellung der Frau in dieser Epoche aus, manche Kosmetikartikel sind heute noch mit einem bereits in der Vergangenheit bestehenden Ruf behaftet. Es ist faszinierend, die Entstehung bestimmter Beautytrends zu ergründen, besonders wenn man feststellt, wie viel oder wenig sich einige Dinge verändert haben.

Ihr fragt euch sicher, was diese ausschweifende Benennung zum Dasein als Beautynerd mit diesem Blog zutun hat, aber es liegt näher, als man denkt. Von klein auf wird uns Mädchen ein Teil unserer heutigen Schönheitskultur vorgelebt, angefangen bei unseren idealisierten Puppen mit pinken Lippen, gesunder Bräune und einem natürlichen Glow, bis hin zu unseren ersten Schminkversuchen mit speziell zu diesem Zweck hergestellter Schminke für Kinder- wir werden dauerhaft mit Schönheitsidealen konfrontiert. Mit der Zeit entwickelt deshalb jedes Mädchen eine persönliche Vorstellung von Schönheit, die ihr späteres Leben als Frau prägen und formen wird und die sie früher oder später an andere weitergeben wird.Dieses Schönheitsideal ist ganz persönlich, es wird beeinflusst vom Kulturkreis, in dem man lebt, von zwischenmenschlichen Beziehungen, Bildung und persönlichen Erfahrungen. Wie sieht Schönheit aus? Wie definiert sich die ideale Schönheit heute? Und vor allem, wie sind diese Merkmale zu erreichen? Die Antworten auf diese Fragen sind unzählig und so divers wie unsere Gesellschaft selbst.